Mann oder Frau?

101 Gemeinden, 206'138 Menschen. Graubünden wird männlicher — eine Scroll-Reise durch die Geschlechterverhältnisse.

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Der Überblick: Jede Blase ist eine Gemeinde. Je höher, desto älter. Je weiter links, desto mehr Männer. Die Grösse zeigt die Einwohnerzahl.

2024
Kanton Graubünden
Männer
Frauen

Der Überblick

101 Gemeinden, jede eine Blase. Je weiter links, desto mehr Männer. Die vertikale Linie bei 50% trennt die Geschlechter.

Wo die Frauen sind

32 von 101 Nur 32 Gemeinden haben mehr Frauen als Männer. Fast alle davon sind grössere Orte. Chur mit 51% Frauen ist die grösste — Fürstenau mit 54% die weiblichste.

Wo die Männer sind

57% Die männlichsten Gemeinden sind winzig: Ferrera (57%), Rossa (56%), Rongellen (56%). Je kleiner die Gemeinde, desto mehr Männer — die 20 kleinsten haben im Schnitt 52% Männer.

Ab 60 kippt es

67% Frauen Bis 59 dominieren die Männer. Ab 60 die Frauen. Bei den über 90-Jährigen sind 67% weiblich, bei den über 100-Jährigen sogar 78%. 28 der 36 Hundertjährigen sind Frauen.

Der Geschlechter-Flip

248 32 Gemeinden haben zwischen 2010 und 2024 die 50%-Grenze überschritten. 24 wurden männlicher, nur 8 weiblicher. Die Linien zeigen die Verschiebung.

Der Kipp-Punkt

2016 2016 kippte auch der gesamte Kanton: von 49,7% auf 50,05% Männeranteil. 2024 sind es 50,4%. Die Zahl der Gemeinden mit Männerüberschuss stieg von 53 auf 69.

15 Jahre Wandel

2010 → 2024 Benutze den Slider, um durch die Jahre zu reisen. Die Blasen wandern nach links (männlicher) oder rechts (weiblicher). Beobachte Santa Maria in Calanca — 2010 noch mehrheitlich weiblich, heute die drittmännlichste Gemeinde.

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Wie sieht es in deiner Gemeinde aus? Tippe den Namen ein.

Was die Zahlen zeigen

69 der 101 Bündner Gemeinden haben heute mehr Männer als Frauen. 2010 waren es erst 53. Seit 2016 hat auch der gesamte Kanton eine Männermehrheit — ein Kipp-Punkt, der vor allem von den vielen kleinen Berggemeinden mit chronischem Männerüberschuss getrieben wird.

32 Gemeinden haben zwischen 2010 und 2024 die 50%-Grenze überschritten. 24 davon wurden männlicher, nur 8 weiblicher. Einzig in den grösseren Gemeinden wie Chur dominieren nach wie vor die Frauen.

Quelle: Kanton Graubünden, Amt für Wirtschaft und Tourismus, Ständige Wohnbevölkerung 2024. Analyse: Julian Reich.